Mittwoch, 9. August 2017

Mein persönlicher Rückblick auf die #JapanExpo 2017 in Paris!

Liebe Leser/innen,

wer mir bei Instagram bereits folgt, hat schon einige Eindrücke zur Japan Expo in Paris gewinnen können. Im Folgenden möchte ich noch einmal meinen Bericht dazu hinterlassen inkl. Fotos und Videos. 

Zu aller erst war es eine recht spontane Entscheidung nach Paris zu fliegen, denn bis quasi knapp vor Schluß war noch nicht bekannt, ob es etwas zu Sailor Moon wie vergangenes Jahr geben wird. Somit war das Flugticket nicht mehr so günstig. Die Anreise war unkompliziert, da der Veranstaltungsort der Messe lediglich zwei Stationen mit der RER B vom Charles-de-Gaulle Flughafen entfernt ist. Dort angekommen war schnell klar, hier bin ich richtig. Viele Cosplayer, aber mindestens (wenn nicht sogar mehr) Besucher waren in normaler Freizeitkleidung vor Ort. Bevor der Zutritt zu den eigentlichen Hallen ermöglicht wurde, musste jeder erst einmal durch die Taschenkontrolle und anschließend die komplette Halle 7 im Serpentinenmuster durchqueren. Mir kam das wie eine Ewigkeit vor, zumal ich den ersten Slot vom gratis Sailor Moon Popcorn nicht versäumen wollte. Bei den Menschenmassen machte es aber durchaus Sinn und somit gab es keinen Stau und alles verlief geordnet. 

Die Hallen 5 und 6 an sich waren proppevoll. Alle namhaften Hersteller und Distributoren waren am Start. Natürlich war mein erster Gang zum Gemeinschaftsstand von Bandai und Toei. Die Optik erinnerte an einen japanischen Pop-Up Store. Wer hinein wollte, musste sich vorher anstellen. Immer grüppchenweise wurden die Messebesucher hinein gelassen und konnten dort vor allem Sailor Moon Kosmetikprodukte erwerben. Bis auf die Biyori-Linie waren es Artikel, die es bereits 2016 gegeben hatte - nur zu einem deutlich günstigeren Preis. Sogar die Serenity Tiara boten sie wieder an - dieses Mal für 1000€ weniger als letztes Jahr. (Produktbroschüre)





Alles war in zartem Rosa gehalten und wirkte auf mich sehr stimmig. Außen am Stand harrte eine Sailor Moon Cosplayerin im offiziellen Crystal-Kostüm aus und ließ sich bereitwillig fotografieren. Das gratis Sailor Moon Popcorn war normales Popcorn mit Zucker und rotem Saft/Sirup als Geschmacksträger. Darüber hinaus hatte jeder Besucher, der 50€ oder mehr ausgegeben hatte, eine besondere Sailor Moon Sonnenbrille bekommen. Ich war, wie auf meiner Facebookseite von meinen Followern - also euch ^^ - mit Sailor Moon Couture vor Ort. Neben dem Oberteil, hatte ich die Luna Bag, das Chibi-Moon Q-pot Armband, sowie die Anna Sui Cosmic Heart Kette an. Im Nachgang wäre wohl mein SailorMoonGerman Teamshirt besser gewesen, dann hätte ich vielleicht auch die Chance/Möglichkeit gehabt mit der japanischen Vertretung von Bandi/Toei zu sprechen. Wer dem Personal vor Ort auf dem Mobiltelefon gezeigt hatte, daß die offizielle 'Sailor Moon Drops App' Facebookseite geliked wurde, bekam einen kleinen Klappspiegel gratis!



Auch die anderen Stände ließen sich nicht lumpen, auch wenn keine absoluten Neuigkeiten (anders auf der Anime Expo bzw. SDCC in Amerika) gezeigt wurden. So waren am Tamashii Nations Stand die Outer Senshis Uranus, Neptune und Saturn als ZERO Figuart ausgestellt, sowie die Tuxedo Mirage Spieluhr. Abystyle zeigte sein aktuelles Sortiment und auch Figuya habe ich getroffen. Mit Jessica hatte ich mich ein wenig unterhalten und sie erzählten, daß es bereits die ersten Diebstähle gegeben hatte - daraufhin wurden sämtliche Auslagen mit durchsichtiger Folie bedeckt und fest geklebt. Natürlich gab es auch einzelne Food Courts, die aber doch recht kostspielig sind und der Service zu Wünschen übrig ließ. Trend war hier auf jeden Fall der 0,5l Palmenbecher gefüllt mit drei Slushiegeschmacksrichtungen für 7€. In den Hallen war es sehr laut und meiner Meinung nach reicht ein Tag alle Male aus. Auf jeden Fall hat sich die Eintagesreise gelohnt und mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich auch nächstes Jahr nach Paris fliegen!





Donnerstag, 20. Juli 2017

Mein persönlicher Rückblick zur #ComicConGermany 2017

Liebe Leser/innen,

mein Bericht zur ComicCon Germany 2017 in Stuttgart kommt mit etwas Verzögerung, aber er kommt! 

Es war das erste Mal für mich auf dieser Veranstaltung. Ebenso für SailorMoonGerman. Wir waren mit einem Stand in zentraler Lage vor Ort mit einer Merchandise-Ausstellung. Gezeigt wurden insb. Artikel aus den 90ern, die heutzutage schwer zu bekommen sind und wenn dann über ebay oder yja. Zudem wurden auch einige aktuelle Produkte von Proplica und Tamashii Nations ausgestellt. Mit strahlenden Gesichtern, einem 'aww' auf den Lippen oder gleich förmlich in unseren Stand rennend wurden die Vitrinen bestaunt. Es gab außerdem auch wieder die Möglichkeit Erinnerungsfotos mit Hilfe unserer Mondschlossrollupwand zu machen. Einige Fans hatten sich auch in unser Memory-Book verewigt, darunter auch spanische Besucher, sowie eine freundliche junge Frau aus London. Viele Besucher fragten uns, ob wir die ausgestellten Stücke verkaufen würden. Auf diese Weise zeigte sich, daß die Präsenz von Figuya mit einem Stand sicher sehr einträglich gewesen wäre.








Neben dem Sailor Moon Stand, war für mich persönlich auch die Tatsache von Bedeutung, daß der schottische Schauspieler MBE John Barrowman zu Gast war. Ich kenne ihn aus den Serien Torchwood, Doctor Who, Arrow und The Legends of Tomorrow. Inzwischen lebt er schon einige Zeit in Los Angeles, was vor allem berufliche Gründe hat. Das Geld für ein Autogramm oder ein Foto wollte ich wiederum nicht ausgeben. Jedoch quasi hinter dem SailorMoonGerman-Stand hatte John am Samstag eine Autogrammstunde gegeben. So hatte ich die Möglichkeit ihn zu sehen und auch ein paar Fotos zu machen. Noch besser wurde es am Sonntag als ich auf das Panel von ihm gegangen bin. Es war gar nicht so einfach, denn Unmengen von Menschen warteten darauf den Bereich betreten zu können. Glücklicherweise habe ich dann doch noch einen Sitzplatz bekommen. Es war deutlich zu spüren, daß er schon viel Erfahrungen mit Conventions hat. So begann John mit einer kleinen Showeinlage und stand am Ende in Tshirt und enganliegenden Boxershorts da. Schon gab es den Hinweis, daß man ihn nicht nach Umarmungen oder Küßchen fragen solle, da dies schlichtweg den zeitlichen Rahmen sprengen würde.



Rückblickend betrachtet war das Panel zu kurz, denn faktisch beantworten konnte er nur 3 Fragen. Ebenso war es nicht gestattet das Panel zu filmen - einige hatten aber ihre Mobiltelefone nichtsdestotrotz gezückt. Witzig war, wie er auf seine Managerin Kelsey einging, die sich rasch Sorgen machte und meinte er solle sich doch wieder seine Hosen anziehen. Sie bezeichnete er als 'asian bitch', was aber liebenswert gemeint sei. Sie hingegen revanchiere sich damit von ihm einstweilen als ihrem 'Dad' zu sprechen. Wenig später schlüpfte John dann auch wieder in seine helle Jeans. Die ganze Zeit über lief er auf der Bühne in eigens angefertigten High Heels herum! Geäußert hatte sich der Schauspieler dazu, was ein bemerkenswerter Moment bei Torchwood gewesen war. Hier führte er die Szene aus Children of Earth Day 2 in einen Betonblock gegossen wurde und durch Ianto wieder befreit und somit eine Nacktszene hatte. Hier schilderte John, daß er komplett nackt war und an seinen Fußsohlen (allen Ernstes) Damenbinden angebracht hatte. So waren keine störenden Schlappen oder dergleichen im Bild und dennoch habe er gespürt wie sich die Binden langsam mit der Feuchtigkeit voll gesaugt hatten. Des Weiteren ging er auf die Schlußszene in Arrow zwischen ihm als Malcolm Merlyn und Green Arrow ein. Auch wurde nach seinem peinlichsten Moment gefragt, woraufhin John von seiner eigentlichen Textsicherheit verlassen wurde bei einem Projekt von der bekannten TV-Produzentin Shonda Rhimes.



Er ging auch auf den Umstand ein, daß in Deutschland die ersten Schritte zur Ehe für Homosexuelle gegangen wurden. Für die, die es (noch) nicht wissen, MBE John Barrowman ist bekennend homosexuell und lebt mit seinem Mann Scott zusammen seit nunmehr ca. 4 Jahren. Am Sonntag hätten sie eigentlich Hochzeitstag gehabt! Der Stolz auf seine Ehrung durch die Queen zum MBE war unverkennbar und er meinte auch, daß er auf den Ritterschlag, d.h. den Titel Sir hinarbeite. Zum Ende des Panels stellte der Schauspieler sein Gesangstalent unter Beweis indem er den Song 'A thousand years' präsentierte.

Alles in allem hat sich die Veranstaltung auf jeden Fall gelohnt. :-)